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Konzeption Karate „Selbstschutz / Selbstsicherheit“
Mit dem neuen Schuljahr werden die Trainingsinhalte des Karatetrainings umgestellt. Mit dieser Umstellung möchten wir den gewachsenen Sicherheitsbedürfnissen der Eltern gerecht werden. Stundenabriss: 10 min.
| Begrüßung, Fitness, Gesundheit (Schwerpunkte hier immer Förderung koordinativer Fähigkeiten, Körperwahrnehmung)
| 15 min.
| Selbstschutz, Selbstsicherheit (Verhaltensregeln für den Selbstschutz bei gefährlichen Situationen, auch Notfallsituationen, Selbstverteidigung)
| 15 min.
| Kumite (Zweikampftraining, Einsatz von Hilfsmitteln wie Bälle, Schlagpolster etc., Partnertraining mit vorgegebenen Angriffs- und Verteidigungshandlungen)
| 15 min.
| Grundtechniken & Koordination (Schulung der Karategrundtechniken mit Musikeinsatz, Kata)
oder alternativ
Training mit zugelassenen Waffen (hier vorrangig Kurz- und Langstock, Partnerübungen und Waffenkata, Anwendung von Alltagsgegenständen in der Selbstverteidigung)
| 5 min.
| Abschlussspiel und Abgrüßen
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Prüfungszeiten: Weiß/gelb
| 15 Stunden
| Gelb
| 20 Stunden
| Orange
| 30 Stunden
| Grün
| 30 Stunden
| Blau
| 35 Stunden
| Violett
| 35 Stunden
| Rot
| 40 Stunden
| Braun
| 40 Stunden |
1. Junior-Dan
| 45 Stunden + Junior-DAN Vorbereitung | schwarz/gelb
| 9 Jahre
| | 2. Junior-Dan
| 45 Stunden + Junior-DAN Vorbereitung | schwarz/blau
| 11 Jahre
| | 3. Junior-Dan
| 45 Stunden + Junior-DAN Vorbereitung | schwarz/rot
| 13 Jahre
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Prüfungsverfahren:
Das Prüfungsregularium ist vollkommen transparent. Es geht hier nicht nach persönlichen Befindlichkeiten, außergewöhnlichen Fähigkeiten oder wer die/der Beste ist. Der Fleiß und die Regelmäßigkeit im Trainingsbetrieb bestimmen die Prüfungstermine. Die abwechslungsreichen Trainingsinhalte und die jederzeit nachvollziehbaren Prüfungszwischenzeiten sind beste Voraussetzungen für eine motivierte Trainingsteilnahme. Jedes Kind hat somit das eigene Vorankommen selbst in der Hand. Für viele die erste Eigenverantwortung!
Jedes Kind erhält eine Karteikarten in der entsprechenden Gürtelfarbe. Zu Beginn des Trainings stempeln die Trainer diese mit dem jeweiligen Datum ab. Ist die Karte vollständig abgestempelt, erfolgt die nächste Gürtelprüfung. Hierzu werden auch die Eltern eingeladen. Für jeden Gürtel erfolgen 2 Zwischenprüfungen. 1. Zwischenprüfung: Fitness und Selbstverteidigung 2. Zwischenprüfung: Kombi-Test Nach erfolgreichem Ablegen der Zwischenprüfung erhält der Schüler einen schwarzen Streifen am Gürtel.
Detaillierte Trainingsinhalte:
Selbstschutz/Selbstsicherheit:
Die Vermittlung von Selbstverteidigungstechniken erfolgt inhaltlich schwerpunktmäßig für Schulhofsituationen und Konflikte unter Kindern. Alle SV-Techniken werden mit dem Satz beendet: Hör auf! Die vermittelten Verhaltensregeln sollen Konflikte im Vorhinein verhindern und für Notfallsituationen ein Verhaltensmuster abrufbar machen.
Kumite:
Die Arbeit im Kumite erfolgt mehr mit Hilfsmitteln, wie Bälle und Pratzen. Den Kindern wird so die Angst vor eventuellem „Getroffenwerden“ genommen. Partnerübungen erfolgen ausschließlich unter Aufgabenstellung. Für Kinder, die sich im Kumite-Wettkampf messen möchten erfolgt ein separates Wettkampftraining.
Grundtechniken & Koordination: Grundtechniken & Koordination (Schulung der Karategrundtechniken mit Musikeinsatz, Kata) oder alternativ
Training mit zugelassenen Waffen (hier vorrangig Kurz- und Langstock, Partnerübungen und Waffenkata, Anwendung von Alltagsgegenständen in der Selbstverteidigung) Karategrundtechniken werden schwerpunktmäßig mit Musikeinsatz trainiert. Somit wird das Training spaßbetonter und die „langweiligen“ immer wiederkehrenden Wiederholungen abwechslungsreicher. Das Katatraining spielt eine untergeordnete Rolle. Hier besteht wiederum für die wettkampforientierten Kinder die Möglichkeit des Wettkampftrainings.
Bei dem Training mit Waffen handelt es sich schwerpunktmäßig um die Handhabung des Kurz- und Langstocks. Inhalte bilden das Partnertraining und das Erlernen verschiedener Waffenkata.
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